Führungstheorien und Gesellschaftsspiele – Spielregeln für’s Leben
Führung bedeutet heute mehr als reine Anweisung: Inspiriert von David Marquet erweitert sich der moderne Führungsbegriff hin zu mehr Beteiligung, Verantwortung und Selbstwirksamkeit. Spannenderweise können diese Werte schon im Umgang mit Kindern gelegt werden – z. B. durch Gesellschaftsspiele. Hier erleben Kinder, wie Mitbestimmung, Regelverständnis und eigenverantwortliche Entscheidungen zum gemeinsamen Erfolg führen. Erwachsene agieren nicht als klassische Spielleiter, sondern als Begleiter, die Reflexion und Kommunikation fördern. Marquets Prinzipien „Control, Competence, Clarity“ werden im Spiel direkt anwendbar und prägen die Persönlichkeitsentwicklung. Wer die Schlüsselkompetenzen von morgen stärken will, sollte bei den Kleinsten anfangen – mit Spielen, die Teamarbeit, Problemlösefähigkeit und Verantwortungsbereitschaft schulen. So erfahren die Kinder, dass Mitbestimmung und Verantwortung allen zugutekommen. Denn die Verbindung von Führung und Gesellschaftsspielen trägt dazu bei, Kinder fit für die Herausforderungen einer komplexen und kooperativen Gesellschaft zu machen.
Jessica Wilke