Pentominos
Die Pentominos wurden 1954 von dem amerikanischen Mathematiker Solomon W. Golomb in einem Artikel einer Fachzeitschrift zum ersten Mal beschrieben. Er nannte die Polyominos damals noch „Polominos“. (Friedrich Verlag: Mathematik lehren 2/97, Heft 80, Seite 14) Es gibt u. a. im Internet (pentoma.de) mehr als 1000 verschiedene, sowohl einfache als auch anspruchsvolle Figurenbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten zum Legen und Puzzeln. Die Chinesen nennen das Pentomino-Puzzle „das Spiel des Lebens“, weil sie vermuten, dass man das ganze Leben damit verbringen kann, die verschiedenen Aufgaben zu lösen. (Friedrich Verlag: Mathematik 3/17, Heft 40, Seite 17, Rainer Böhm) Eine kniffelige Aufgabe: „Lege die Pentominos so ‚sperrig’ auf das Schachbrett, dass so wenige wie möglich abgelegt werden können. Es gibt tatsächlich Lösungen, bei denen nur fünf Pentominos den Platz für die restlichen sieben blockieren.“ (Friedrich Verlag: Mathematik lehren 2/97, Heft 80, Seite 14)
Uwe Rosenberg